B(r)auerei-Tagebuch

An dieser Stelle wollen wir ein einfaches Bautagebuch führen, um Interessierten einen Eindruck der laufenden Modernisierungsmaßnahmen zu vermitteln. Wir zeigen, was für die Zukunft der Brautradition in Uslar an den Start gebracht wird.  Also: Schau immer mal wieder vorbei, Du bist herzlich eingeladen!

 

Um was geht’s?

Seit 2019 wachsen die Planungen für eine umfassende Modernisierung der BERGBRÄU in Uslar. Es geht darum, die seit 154 Jahren in vielen kleinen Schritten erweiterten Gebäudestrukturen  zu verlassen, um die Produktion zeitgemäß zu strukturieren. Durch die verschiedenen Standorte (Rosenstraße und Brauerei Haffner Straße), getrennt durch einen ca. 20 Meter hohen, steilen Hang, ausschließlich verbunden durch eine vielstufige Treppenanlage im Hof, ergeben sich Leitungs-, Zeit- und Energieverluste, die heutzutage nicht mehr tragbar sind. Jetzt wird der gesamte Produktionsprozess an einem Ort – der bestehende Vollgut-Halle (im Bild 4, 3, 2) – zusammengefasst und zeitgleich auf den neuesten technischen Stand gebracht.

Der Zeitplan für die Modernisierung der Brauerei ist nicht nur ambitioniert, er ist verrückt!

Heß Haus Bauunternehmen, aus Niemetal Löwenhagen, buddelt sich in den Boden der Vollgut-Halle und gießt tonnenweise Beton hinein, damit dort zukünftig die schweren Tanks und das neue Sudhaus aufgestellt werden können. Die Top-Elektro-GmbH aus Bovenden zieht die Strippen, damit später alles schön unter Strom steht. Die Sudhausbau GmbH aus Schwarzenbek installiert ein passgenaues Sudhaus mit allen Komponenten, inklusive der neuen Filtration. Zwischendrin wird von der Firma Hormes aus Oldenburg der alte gegen einen neuen Füller getauscht und zuletzt werden die Spezialisten der Firma Kieselmann GmbH, aus Knittlingen in Baden-Württemberg, alles miteinander verrohren. Wenn Ingenieure und Handwerker fleissig die letzte Schraube festgedreht haben – und der Biergott will – wird im Juni das gute BERGBRÄU Bier ganz fortschrittlich aus den neuen Kesseln fließen.

KW 2: Los geht’s!

Du kommst morgens an die Arbeit und stehst – Gedanken versunken – vor einer riesigen Wand, die gestern noch nicht da war – keine Tür! Was ist das? Die Staubschutzwand, hinter der in den nächsten Monaten fleissig gebuddelt, gegossen, geschraubt, geschweißt, getackert und gestaunt wird… Heß Haus Bauunternehmen, aus Niemetal Löwenhagen, bearbeitet das Fundament – mehr dazu im nächsten Post!

Bergbräu Boden aufsägen

KW 2: Fundament

Das Gewicht der Brautechnik und aller Gär- und Lagertanks, die in der Planung vorgesehen sind, wiegen aufgefüllt fast so viel wie ein 747 Jumbo Jet – vollgetankt und mit 300 Passagieren an Bord! Die Betonplatte trägt bald ein 4 Geräte Sudhaus mit einer Kapazität von 40 HL pro Sud, sechs 240 HL Tanks, sechs 120 HL Tanks und die restlichen Komponenten der neuen Brauanlage. Aber zuerst mal muss der alte Boden raus … dafür wurde heute mit einer lärmenden Säge der Beton aufgesägt. Nächste Woche kommt der Bagger – und Jörg freut sich schon darauf!

KW3: Kann das weg?

„Raus damit!“, sagt der B(r)auleiter Jörg … „Und dann frischen Beton rein und Deckel drauf – fertig!“

KW 4: Aufräumen aber dalli!

Platz machen für 10 Tonnen Stahl und 50 Kubikmeter frischen Beton. Und frisch abgefüllten MAIBOCK jonglieren!

… hier geht’s bald weiter! Wer mehr wissen will, sollte unsere FACEBOOK-Seite besuchen!

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